Riedweg & Hrovat AG
 
 
 
 
 
 
 

Quartalsbericht 4.Q.2017

Der RH&F Global Life Sciences Fund erreichte im vergangenen Jahr eine Gesamtrendite in USD von +33.2 %.

Der Benchmark NBI-Index wies in der Berichtsperiode eine Performance von
+21.7 %  aus. So konnte der Fonds den Markt deutlich übertreffen. Auch die langjährige Überperformance zum Aktienmarkt im Generellen ist eindrücklich, es muss aber eine höhere Volatilität in Kauf genommen werden, wie viele unserer treuen Investoren in den vergangenen 18 Monaten erfahren haben (s. Grafik unten).

Haupttreiber der Performance 2017 waren vor allem klinische Studienergebnisse, Fortschritte in der Medikamenten-Pipeline und teilweise auch die publizierten Geschäftsergebnisse. Es ist auch längst kein Geheimnis mehr, dass grosse Pharmakonzerne nach Wachstum suchen. Die Anzahl der M&A-Transaktionen ist zwar etwas zurückgegangen. Die Zahl der Lizenzierungen dagegen ist aber in den letzten 3 Jahren um durchschnittlich 10 % gestiegen, was das grosse Interesse der grossen Pharmafirmen an den Ergebnissen kleinerer Forschungsunternehmen eindrucksvoll unterstreicht. Akquisitionen sind im Vergleich zu Lizenzierungen teurer und werden nur in ganz besonderen Fällen getätigt (s. nachfolgende Beispiele von Kite und Juno). Allerdings sind die Kassen der Grossen gefüllt und dank historisch billigem Geld sind Übernahmen von innovativen Unternehmungen, in welche der Fonds überwiegend investiert ist, attraktiv.

Die derzeit grössten medizinischen Fortschritte werden bei Krebsmedikamenten erzielt. Die neuen Medikamente könnten dem Immunsystem helfen, Krebszellen zu erkennen und sie zu zerstören. So sei es möglich, bei bestimmten Krebsarten die Heilungsrate bis auf 90 % zu erhöhen, anstatt nur die Lebenserwartung der Patienten um ein paar Monate zu verlängern. Diese Technologie (CAR-T) hat u.a. Kite Pharmaceuticals entwickelt, die kürzlich vom Biotechkonzern Gilead Sciences übernommen wurde, was den Fondsinvestoren 2017 einen schönen Gewinn brachte. Im Fondsportfolio befanden sich aber Ende Jahr noch weitere Firmen, welche Krebsmedikamente dieser neuesten Generation entwickeln: Juno Therapeutics und Bluebird Bio.

Sie haben vielleicht Anfangs Jahr von der Übernahme von Juno durch Celegene in der Presse gelesen? Diese Fondsposition erfuhr dadurch einen Preisaufschlag von fast 30 %!  Weiters ist der französische Pharmakonzern Sanofi am auf seltene Blutkrankheiten spezialisierten amerikanische Biotechunternehmen Bioverativ interessiert – ebenfalls eine Position im Fonds.

Bereits erfolgreich am Markt etabliert sind aber auch Antikörper-Krebsmedikamente wie sie beispielsweise Amgen und Alexion Pharmaceuticals herstellen. Diese Medikamente sind auf bestimmte Arten von Krebszellen zugeschnitten, können sie aufspüren und zerstören.

Im Jahr 2017 wurde auch ein neuer Rekord bei den neuen Medikamenten-Bewilligungen erreicht: weltweit sind 46 neue Medikamente zugelassen worden. Die überaus starke Innovationskraft des Sektors bestätigt sich damit einmal mehr Jahr für Jahr, so dass wir weiterhin mit positiven Entwicklungen bei den Aktienkursen rechnen. Auch die ersten Tage im neuen Jahr waren bereits wie oben erwähnt geprägt von geplanten Übernahmen.

Natürlich kann man versuchen, die Highlights der Branche als Einzeltitel zu picken. Die vergangenen Jahre haben aber den Anlegern gezeigt, dass auch in der Biotech-Branche die Diversifikation und professionelles Know-How  wichtig sind. 


WirtschaftsWoche vom 10.11.2017

Artikel über unseren RH&F Global Life Sciences Fund: Profitabler Kampf gegen Krebs.

10.11.2017


Bericht 1. Quartal 2016

Auch in diesem Newsletter können wir vermelden, dass der Life Sciences Sektor, zumindest fundamental betrachtet, in bester Verfassung ist. Bezüglich den Aktienpreisen erlitt die gesamte Branche, inklusive der defensiveren Pharmawerte, in den letzten Monaten allerdings grössere Rückschläge. Die Kurskorrekturen sind vor allem mit der Verschlechterung der makroökonomischen Daten und dem Börsenumfeld im Allgemeinen zu begründen. Der Risikoappetit der Anleger ist in den letzten Monaten deutlich gesunken.

Aus fundamentaler Sicht ist der Sektor jedoch nach wie vor stark. Die Zahlen für das letzte Quartal haben die Erwartungen erfüllt. Einige Einzelwerte weisen inzwischen sehr günstige Bewertungen mit einem KGV von unter 15 x auf bei gleichzeitiger Bekanntgabe von neuen Umsatztreibern. Das Wachstum der Branche bleibt ungebrochen trotz intensiver Diskussionen hinsichtlich der Medikamentenpreisgestaltung. Diese Diskussionen, insbesondere in den USA, werden das Präsidentschaftswahljahr weiterhin begleiten. Wegen des grossen Innovationspotenzials sowie dem demographischen Trend sollten sich die Umsatztreiber mittelfristig durchsetzen. Die Biotechnologie hat nach wie vor die höchsten Wachstumsraten innerhalb des Gesundheitssektors, was von den Märkten derzeit nicht berücksichtigt wird.

Mit weiteren positiven News bezüglich Produktezulassungen und einer Normalisierung der Schwankungen bei den Aktienmärkten sollte der Life-Sciences Sektor in den kommenden Monaten eine erneute Aufwertung erfahren. Die Branche bleibt anlagetechnisch ein Megatrend.

 


DENARIS: Artikel in der Verbandszeitschrift 

Artikel zu Biotech in der Verbandszeitschrift des VSV (Verband Schweizerischer Vermögensverwalter).

Denaris (PDF)


FOCUS MONEY / Fonds- und Finanzberater

Beiliegend finden Sie einen aktuellen redaktionellen Bericht von der Informatiosnplattform FOCUS MONEY. Dieser Artikel beleuchtet die Pharma-Branche als auch ausgewählte Fonds in diesem Bereich. Es gibt nur ganz wenige Fonds, die sich schon lange auf das Segment "Life Sciences" fokussieren. Der RH&F Global Life Sciences Fund gehört dazu und ist auch bezüglich Performanceentwicklung ganz vorne dabei.

FOCUS MONEY (PDF)

05/2014


Bericht 1. Quartal 2014

Nach einem (zu) starken Jahresstart hat u.a. auch die Life Sciences Branche im März teilweise deutlich korrigiert. Diese Korrektur kam aufgrund der sehr starken Kursavancen in den ersten Wochen des Jahres nicht unerwartet. So haben wir diese Situation auch für eine Teil-Absicherung zum Anlass genommen. Aus langfristiger Optik eher unbedeutend, hat uns das auf kurzfristige Sicht einen Performancevorteil verschafft. Der RH&F Global Life Sciences Fund ist im 2014 bis jetzt im positiven Bereich. Kurzfristige Optimierung (Timing) ist für eine Innovationsbranche aber immer ein schwieriges Feld und wird von uns auch sehr selten angewendet. Wir verlassen uns lieber auf die mittel- bis langfristigen Fundamentalfaktoren - und da sieht alles unverändert gut aus.

Das Übernahmekarussel im Life Sciences Bereich (insbesondere Pharma) dreht sich munter weiter. Einige ganz grosse M&A Aktivitäten wurden in den vergangenen Wochen angekündigt. Der Trend zur Verstärkung des Kerngeschäftes und Fokussierung in interessanten Bereichen dauert ungebrochen an. Dies ist damit zu erklären, dass der Bereich Biotechnologie deutlich höhere Wachstumsraten als der klassische Pharmabereich vorweisen kann. Dabei stehen Unternehmungen mit einer starken Position an vorderster Stelle. Gut geführte Life-Sciences Unternehmungen haben auch in den jeweiligen Korrekturphasen bedeutend weniger korrigiert als spekulative Werte. Nach unserer Einschätzung bildet der Life-Sciences Bereich nach wie vor einen anlagepolitischen Megatrend. 


Bericht 4. Quartal 2013

Der RH&F Global Life Sciences Fund (Fact-Sheet beiliegend) hat sich über das ganze Jahr äusserst erfreulich entwickelt. Mit einer Jahres-Performance von + 56.6 % behauptet sich der Fonds kurz-, mittel- und langfristig äusserst solide. Die Branchenentwicklung zeigt klar auf, dass die Aktienkurse auf den Innovationszyklus positiv reagieren. Die bahnbrechenden Entwicklungen und Forschungsergebnisse werden (zumindest in den Finanzmedien) kaum zur Kenntnis genommen. Gleichzeitig operieren viele Life-Sciences Gesellschaften (insbesondere der Biotech-Bereich) mittlerweile höchst erfolgreich. Somit sind auch auf heutigem Kursniveaus die Bewertungen deutlich unter dem historischen Durchschnitt. Der Fokus bei den Anlageentscheidungen muss auf die kommerziellen und klinischen Erfolgsmeldungen konzentriert bleiben. Auch wenn sich trotz guter Branchenentwicklung viele Anleger mit dem Thema schwer tun, wir bleiben für die Branche sehr positiv eingestellt (Innovation und demografische Entwicklung). Sie wird auch in den nächsten Jahren einen Megatrend darstellen. In der Pharmabranche werden von den 10 umsatzstärksten Produkten 71 % des Umsatzes durch Biotech-Verbindungen generiert (Stand Ende 2012). Mit dem von uns eingeschlagenen Weg der einzigartigen Symbiose von Finanzspezialisten (Riedweg & Hrovat AG) und wissenschaftlichem Beirat (DDPI Ltd., vertreten durch Prof. Dr. Albert E. Fischli ) ist man in diesem komplexen Anlageuniversum bestens positioniert. Gerne halten wir Sie auch im neuen Jahr auf dem Laufenden.


Bericht 3. Quartal 2013

Der RH&F Global Life Sciences Fund, hat sich auch im vergangenen Quartal mehr als stabil entwickelt und sich mit über +10% auf YTD über 44% geschwungen. 

Es zeigt sich, dass die Kursentwicklung massgeblich von den Markt- und Produktneuigkeiten getrieben wird. Die technischen und medizinischen Entwicklungssprünge der vergangenen Jahre führen zu zahlreichen Durchbrüchen in der Entwicklung von neuartigen Medikamenten. Diese wissenschaftlichen Fortschritte bilden mittel- wie auch langfristig eine solide Basis für weitere exzellente Performanceentwicklungen. Im Schatten der Fragestellungen zur Weltwirtschaft, Zinswende und Zentralbankeninterventionen etabliert sich der Life-Science-Sektor in den letzten Jahren zur wachstumsstärksten Branche. Aufgrund der Vielzahl von Innovationen erachten wir die Investition in einen diversifizierten Anlagefonds als äusserst interessant. 

2.10.2013


BaZ Sonderbeilage 

In der Basler Zeitung (BaZ) Sonderbeilage vom 6. April 2013 haben wir einen Artikel zur Life-Sciences-Branche publiziert.

Artikel Megatrend Biotechnologie (PDF)

6.4.2013


Focus Fonds-Tipp

Die deutsche Wirtschafts-Zeitschrift Fokus hat die Life Sciences Branche unter die Lupe genommen. Darunter auch den RH&F Global Life Sciences Fund.

Focus Fonds-Tipp (PDF)

05.02.2013


Interview Tagesanzeiger vom 22.6.2012

Nachfolgend finden Sie ein Interview mit Herrn Andrej Hrovat, welches am 22.6.2012 im Tagesanzeiger publiziert wurde.

Interview Tagesanzeiger (PDF)

22.06.2012